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Vernetztes Wissen schützt Beton

Protectosil® CIT verhindert nachhaltig Korrosion

Protectosil® CIT ist eine kostengünstige Alternative zu teueren Instandhaltungsmaßnahmen an stahlbewehrten Betonkonstruktionen. Zugleich ist es ein gutes Beispiel, wie Kunden von der Vernetzung der Degussa Geschäftsbereiche profitieren – in diesem Fall von der Zusammenarbeit der Bereiche Construction Chemicals und Aerosil & Silanes.

Schutz vor Wasser und Chloriden
Bauwerke aus Stahlbeton sind empfindlicher gegenüber Witterungseinflüssen als sie auf ersten Blick erscheinen. Im Laufe der Zeit können Korrosion und Rostbildung nicht nur die Optik empfindlich stören, sondern sogar die Statik des Gebäudes schwächen, wenn nicht in regelmäßigen Abständen Reparaturmaßnahmen durchgeführt werden.

Protectosil® CIT (CIT steht für Corrosion Inhibitor Treatment) dringt tief in die Poren des Betons ein und wehrt Wasser sowie schädliche Chloride wirkungsvoll ab. Neue Gebäude erhalten auf diese Weise einen nachhaltigen Korrosionsschutz. Auch die Lebensdauer von bestehenden Gebäuden lässt sich mit Protectosil® CIT verlängern – selbst dann, wenn der Bewehrungsstahl bereits zu rosten begonnen hat. Das Produkt trägt außerdem dazu bei, dass die Passivierungsschicht gestärkt wird.

Linking Knowledge vernetzt Know-how
Entwickelt wurde Protectosil® CIT im Degussa Geschäftsbereich Aerosil & Silanes. „Mit Protectosil® CIT halten wir eine bahnbrechende Technologie in Händen“, erklärt Dr. Dietmar Wewers, Leiter der Business Line Silanes. Nun ging es darum, diesen technologischen Quantensprung in die Degussa-Organisation hineinzutragen, Partner beim Vertrieb zu finden bzw. eine zielgruppenorientierte Verkaufsorganisation aufzubauen. Starke Verbündete hierfür fanden die Silan-Experten vor zwei Jahren im Unternehmensbereich Construction Chemicals. Das ist ganz im Sinne von "Linking Knowledge", der Vernetzung von Wissen zwischen den Geschäftsbereichen zum Vorteil des Kunden, wie sie in der dezentral organisierten Degussa gefordert und gefördert wird.

Brian Williams, Leiter Marketing der Building Systems Europe, erkannte schnell das Potenzial: "Der Schutz der Bewehrungsstähle im Beton vor Witterungseinflüssen zählt zu den ganz großen Herausforderungen im Baugewerbe. Insbesondere Ingenieure und Bauunternehmer von mehrstöckigen Parkhäusern, Brücken, Hafenanlagen sowie stahlbewehrten Beton-Gebäuden können von dieser Technologie profitieren."

Referenzprojekte in ganz Europa
Seitdem haben Williams und sein Team daran gearbeitet, Protectosil® CIT den europäischen Kunden nahe zu bringen. Mit Erfolg: Bereits in sieben europäischen Ländern weist die Business Line Building Systems eine Vielzahl von Referenzprojekten vor. "Dank Protectosil verfügen wir im Bereich Beton-Schutz bzw. Beton-Reparatur über einen technologischen Vorsprung gegenüber unseren Konkurrenten", erklärt Williams.

Aerosil & Silanes hat die Zusammenarbeit inzwischen auf weitere Business Units ausgeweitet. „Ein Großteil dieser Bauchemie-Einheiten zeigt sich übrigens auch an anderen Produkten aus der Protectosil-Familie interessiert, wie Graffitischutz, Hydrophobierungsmittel, Easy to Clean-Oberflächen“, ergänzt Dr. Dietmar Wewers.

Die Silantechnologie ist seit über 50 Jahren ein Kerngeschäft der Degussa. Sie hat über 30 Jahre Erfahrung in der Anwendung dieser Technologie im Bereich Bautenschutz und die Forschungsarbeiten resultierten im allgemein ersten Patent für silan-basierte Bautenschutzmittel. Dieses ist nur eines unter vielen neueren. Zu den Referenzprojekten gehört das weltberühmte Opernhaus in Sydney.


Ausführliche Informationen zu den Protectosil® Produkten und Referenzprojekte finden Sie hier.

Product Stewardship

Nachhaltigkeit (Sustainable Development) ist bei Evonik integraler Bestandteil der Geschäftsprozesse. Dies bedeutet die eigenen Produkte während ihres gesamten Lebensweges zu betrachten. Informationen zu diesem Thema finden Sie hier.